Lebenslauf - Mental Medizin Rheintal

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über mich

Zusammen mit meinen fünf Geschwistern wuchs ich in einfachen Familienverhältnissen auf.

Schon als kleines Schulmädchen spürte ich, dass es zwischen Himmel und Erde noch mehr gibt. Dass unser Erdendasein nicht nur aus Materie besteht, sondern, dass wir vom Feinstofflichen umgeben sind. Ich fühlte schon damals, dass wir nicht nur von materiellen Dingen, die zum Anschauen und Anfassen umgeben sind, die uns im täglichen Leben begleiten, sondern, dass es für das menschliche Auge viel Unsichtbares geben muss. So kam es immer wieder vor, dass ich gewisse Dinge schon wusste, bevor sie effektiv geschehen sind. Damals habe ich es noch der Kategorie Zufall zugeordnet. Aber heute weiss ich mehr denn je, dass es keine Zufälle in dem Sinne gibt. Diese Gabe verlor ich jedoch in den Jugendjahren und während der Pubertät wieder.

In der Schwangerschaft unseres dritten Kindes und während der Geburt fühlte ich, dass diese wunderbare Gabe bei mir wieder Einkehr genommen hat. Was sich damals in  der Schwangerschaft zeigte, wurde für einige der beteiligten Menschen wenige Monate  später zum traurigen Ereignis. Ich habe gewisse Menschen vorgewarnt, aber niemand wollte meinen Worten Glauben schenken. Dann kam für die Betreffenden das böse Erwachen. Was ich während der Geburt als tiefes und trauriges Gefühl und Vorahnung erlebte und empfand, hat sich Jahre später bewahrheitet.

Unsere liebe Mutter hat uns Kinder immer wieder dazu angehalten, aus unserem Leben etwas zu machen. „Bildet euch weiter" war stets ihre liebevolle Ermahnung. Immer folgte dann der Satz: „denn was ihr gelernt habt, kann euch niemand mehr nehmen." Wie Recht sie damit hatte wird mir von Jahr zu Jahr bewusster. Meine Mutter hat mich, als ich noch zur Schule ging, öfter an verschiedene Vorträge eingeladen, die sie selber auch besuchte. Voller Freude durfte ich mit ihr an den Menschenkenntnis-Vorträgen und an Vorträgen über Lebensthemen teilnehmen. Sie lud mich auch ein, mit ihr zusammen am Kurs über Chronobiologie Biorhythmik des Menschen beizuwohnen. Diese Erlebnisse erweckten in mir als Jugendliche das Interesse am Menschen noch intensiver. Ich darf heute sagen, dass damals der erste Stein in die heutige Tätigkeit als Dipl. Psych. Lebenstherapeutin ILS und mentale Heilerin gelegt wurde.

Nach der Schule war für mich klar, ich wollte die Haushaltungsschule Oberwaid in St. Gallen besuchen. Sie dauerte ein Jahr, geleitet von Klosterfrauen. Eine lehrreiche, gute und spannende Zeit durfte ich dort erleben. Unsere Besinnungstage, die wir ab und zu durchführten, welche die Fragen beinhalteten, warum ein Mensch auf der Erde ist, oder was unser Lebensauftrag ist usw. waren für mich immer etwas Besonderes.

Danach absolvierte ich die Verkaufs-Lehre im Detailhandel, lernte den Verkauf im Kiosk und arbeitete mich zur Filialleiterstellvertreterin hinauf. Dann lernte ich meinen zukünftigen Mann kennen, wechselte meinen Beruf und fand einen Job als Aushilfe in einer Fabrik in der Produktion. Bald heirateten wir. Wir durften Eltern von drei Kindern werden. Noch in der Schwangerschaft des ersten Kindes gab ich den Fabrik-Job auf und erfreute mich meiner erfüllenden Aufgabe als Ehefrau und Mutter.

Einige Jahre später nahm ich die Beratertätigkeit bei der Firma Tupperware® für die von mir begrenzte Zeit von zwölf Monaten an. Danach wollte ich „nur noch" Mutter und Hausfrau im wahrsten Sinne leben und dieses SEIN geniessen. Die Beratertätigkeit war eine schöne Zeit. Ich sehe sie heute als Lern- und Übungsphase für meine Tagesseminare und Kurse, die ich jetzt anbieten kann. Zu meinem Erstaunen war ich sehr erfolgreich. Ich erhielt die Einladung, nach Brüssel zu fliegen, um die Firma Tupperware® zu besichtigen.

Eines Tages bekam ich an beiden Händen ein fürchterliches Ekzem, das sehr schmerzhaft war und einfach nicht abheilen wollte. Wenn ich mit Chemie und Wasser in Berührung kam, musste die Heilung wieder von vorn beginnen. Durch dieses Ekzem lernte ich die Mikrofasern kennen und setzte sie fortan in unserem Haushalt ein. Und siehe da, nach kurzer Zeit waren meine Hände vollständig ausgeheilt. Dieses Erlebnis hat mich dazu bewogen, selbst als Beraterin für die Firma zu arbeiten. Dann begann ich die langjährige erfolgreiche Beratertätigkeit bei der Firma REKA und wurde die erste Gruppenleiterin in der Schweiz. Dieser Arbeit konnte ich meistens abends oder wenn die Kinder in  der Schule waren nachgehen. So war ich tagsüber bei der Familie und für die Kinder da.

Eine wunderbare Zeit begann, gekoppelt mit vielen guten Bekanntschaften. Was mich besonders erfüllte, war die Gewissheit, dass ich vielen Frauen und auch Männern das Reinigen mit Mikrofasern zeigen durfte. So blieb unser Trinkwasser von manchen Chemikalien verschont. Natürlich freute ich mich sehr, dass ich auch etwas dazu verdienen konnte. Denn wir hatten kurze Zeit vorher ein neues Haus gebaut und hatten meinen Verdienst oft nötig.

In dieser Zeit wurde ich von der Haushaltungsschule Oberwaid angefragt, ob ich junge Frauen ins Haushaltungspraktikum nehmen könne und Praktikumslehrerin werden möchte. Das war eine schöne und lehrreiche Zeit für unsere Kinder und auch für mich. Wir durften so viele lustige Stunden erleben. Immer war die Überraschung gross, wie ist das neue Fräulein, und was ist aus allen geworden!?

In dieser Zeit besuchte ich den Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene in NLP, Neurobiologisches Linguistisches Programmieren in der Denkschule Lustenau in Österreich.

Nach der Trennung von meinem Mann begegnete ich meinem jetzigen Partner. Einige Monate später fand ich eine Arbeit im Verkauf beim Bahnhof. Diese Tätigkeit, gekoppelt mit dem Kundenkontakt, erfüllte mich und gab mir die Chance, gesund zu kochen, den Haushalt wie gewohnt ordentlich zu erledigen und für die jetzt schon grösseren Kinder da zu sein. Hier lernte ich den pensionierten Architekten kennen, der mir später mein hellblaues Traumhaus mit gelben Zargen baute. Hier befindet sich meine Praxis.

In dieser Zeit begann ich wieder an Vorträgen über Menschenkenntnis beizuwohnen. Zusammen mit meinem neuen Partner und meinem Bruder besuchte ich das dreijährige Studium zur Dipl. Psycho-Physiognomin in Zürich bei Frau Liselotte Eder, Zentralleiterin PGS Schweiz. Gleichzeitig plante ich unser neues Heim, ein Zweifamilienhaus, damit die grossen Kinder in ihren eigenen vier Wänden leben konnten. Das war eine wunderbare, arbeitsintensive und spannende Zeit.

Die traurige Erinnerung an diese Epoche ist der Abschied von meiner geliebten Mutter vom irdischen Leben und nur ein knappes Jahr später meines lieben Bruders, der im dritten Studiumsjahr verstarb. So schwer diese Zeit auch war – sie hat mir viele Aspekte von der geistigen Welt übermittelt.

Dann folgte eine wunderbare Ausbildung zur Dipl. Psych. Lebenstherapeutin ILS (Internationale Lebensschule), die ich zusammen mit unserer ältesten Tochter absolvieren durfte. Zusätzlich bildeten wir uns am zweitägigen Seminar weiter, indem wir am spannenden Krebssymposium teilnahmen. Krebs-Patienten/innen erzählten von ihrem Leben vor und in der Leidenszeit. Zum krönenden Abschluss der Ausbildungen folgte für mich und meinen Partner noch die Ausbildung zum mentalen Heiler/in. Heilen mit Gedankenkraft. Auch die Tierheilung war ein Bestandteil der Ausbildung mit Schulleiter Andreas Lüthi, Oppligen. Das war eine sehr wertvolle und spannende Zeit. Wir wurden in der Schule auch in der Geistwissenschaft ausgebildet.

Im Sommer 2013 waren alle meine Ausbildungsjahre zu Ende. Traurig und doch glücklich nahm ich Abschied von meinem Lehrer Andreas Lüthi und meinen Kameraden/innen. Nebenberuflich habe ich die wunderbare Tätigkeit als Therapeutin und Mentale Heilerin begonnen.

Anfang 2014 verlor ich aus wirtschaftlichen Gründen meine einst so geliebte Arbeitsstelle im Verkauf.
Das gab mir die Gelegenheit, mich zum Dipl. Mentalcoach BMC in Mallorca ausbilden zu lassen.

2015 / 2016 reiste ich nach Indien, wo ich einen kleinen Teil der indischen Therapie-Massage erlernen durfte.

Das Leben geht weiter. Es ist alles im Fluss.
Ich weiss, wer auch immer meine Hilfe annehmen möchte, der findet meine Adresse.
In diesem Sinne freue ich mich auf Neues.
Eine Tür geht zu, eine andere geht auf, das war schon immer so.

Wenn die Menschen nur mehr nach ihrem Hoffnungsmuster leben würden, gäbe es weniger Ängste.

Herzlichst
Yvonne Gwerder


 
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